Die Magierin und die Königin zwei ungleiche Schwestern

verspielt, kreativ, und viel Spaß ist das Leben für die Magierin
verspielt, kreativ, und viel Spaß ist das Leben für die Magierin
strukturiert, klar und streng regiert die Königin.
strukturiert, klar und streng regiert die Königin.

Die nachfolgende Geschichte soll aufzeigen wie Persönlichkeitsanteile in uns, mit Kooperation ein erfolgreiches Leben gestalten können.
Die zwei Schwestern, Königin und Magierin, wurden von ihrem Vater zur Verwaltung des Königreiches zu gleichen Teilen eingesetzt. Sie bewohnten zusammen das große Schloss, die Königin im Dachgeschoss und die Magierin hatte das Erdgeschoss inne.
Die Königin genoss ihr geruhsames Leben in der Abgeschiedenheit. Von ihren Wohnräumen aus hatte sie eine ausgezeichnete Übersicht und konnte strukturiert das Land und die Untertanen dirigieren. Sie war sehr zielstrebig und plante den wirtschaftlichen Aufstieg des Königreiches. Für jedes Problem hatte sie eine Lösung.
Die Magierin vertrieb sich die Zeit lieber mit, tanzen, singen, malen und singen. Nur die Tatsache, niemanden zum Blödeln zu haben, war ein Wermutstropfen in ihrem Leben. Das Personal wurde von ihrer Schwester ausgesucht und war deshalb auch genauso stocksteif wie diese. Sogar die Tiere des Schlosses verhielten sich distanziert gegenüber der Magierin.
Jeden Mittwoch speisten die Schwestern zusammen, um dabei über die Agenden des Königreiches zu sprechen. Für die Magierin war dies eine Tortur, sie durfte weder die Suppe schlürfen noch die Füße auf den Tisch legen. Wenn sie versuchte einen Witz zu erzählen, ermahnte die Königin sie etwas ernsthafter die Aufgaben zu erledigen.
Eines Tages reichte es der Magierin, sie stürmte in die Räumlichkeiten ihrer Schwester und gab ihren Frust Ausdruck. Mit sachlicher Distanz hörte die Königin ihrer Schwester zu, und wurde ob der leidenschaftlichen Argumente, dass zum Leben auch Spiel, Spaß und Freude gehören, nachdenklich. Sie nahm ihre Schwester in den Arm und fragte wie sie sich den die Gestaltung ihres Lebens vorstellen könnte. Da sprudelte es aus der Magierin nur so heraus, ich möchte das du mit mir lachst, Purzelbäume schlägst, barfuß über die Wiese rennst, um Mitternacht im Schlossteich ein Bad nimmst. Hier unterbrach sie die Königin und fragte: „und wer sagt dann unseren Untertanen was getan werden muss?“ Daraufhin wurde die Magierin still und nachdenklich um dann plötzlich aufzuspringen und zu rufen: „Können wir nicht abwechselnd unser Reich regieren? Einmal sollst du klar und strukturiert die Anweisungen geben, und dann mit mir über die Wiese tanzen.“ Weil die Magierin dies mit so viel Esprit und Charme vorbrachte, konnte die Königin sich diesen Argumenten nicht verschließen und machte den Kompromiss, diese Konstellation versuchsweise einige Wochen zu testen.
Insgeheim war sie doch froh die schwere Bürde, regieren und funktionieren zu müssen, auch mal abgeben zu dürfen. Bereits nach zwei Wochen bemerkten Beide einen Unterschied zu ihrem früheren Leben. Die Königin hatte immer öfter ein Lächeln auf den Lippen und nahm sich die Zeit die Sorgen und Nöte ihres Volkes anzuhören. Die Magierin konnte inzwischen auch mal stillsitzen und sich mit den Problemen des Landes befassen um dann der Königin einen kreativen Ausweg vorzuschlagen.
Durch diese enge Zusammenarbeit der Beiden gelangen alle Geschäfte gut und der Staat wurde größer und reicher als je zuvor.

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2 thoughts on “Die Magierin und die Königin zwei ungleiche Schwestern

  • 18. Februar 2016 at 12:47
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    Na bitte / nit im Ernst oda!!!
    Das du noch singel bist konn i ma goar nid vorstellen, bei deiner Austohlung is des a VERSCHWENDUNG.
    Des turt ma volle lad….
    Du bist eine der selbstrehfelxiertesten Persoehnlichkeiten die mir mei Lebtog long unter kemen sand.
    Darf i mi amol bei dir onmelden fe lei a poor Stund vielleicht werd noch an Kaffee a bissl mehr

  • 13. März 2016 at 9:43
    Permalink

    Danke für das Kompliment. Ein verschwendetes Leben ist für mich eines das nicht gelebt wird.

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