Kampf und Kooperation mit dem inneren Schweinehund

Jeder der schon mal gute Vorsätze in die Tat umsetzen wollte, wird seine Bekanntschaft gemacht haben. Die Kraft, die um Ausreden nie verlegen ist, die uns förmlich auf die Couch nagelt, die bei den Gedanken an Anstrengung schon die Schweißdrüsen öffnen kann, und die den Genuss, wie den Leitstern des Lebens, als allein seligmachend preist.

SAMSUNG
Genau, ihr alle kennt ihn! Euren, unseren inneren Schweinehund! Die folgende Geschichte zeigt auf, wie gefinkelt die Methoden im Kampf mit dieser Urkraft sein können und wie überraschend Strategien zu Lösungen und Kooperation führen kann.

Ein neues Jahr beginnt, voll motiviert wird eine Lebensstiländerung beschlossen. Gesünder essen, mehr Bewegung, weniger Alkohol – die Klassiker eben. Weil man seinen inneren Schweinehund ja kennt, wird Trick eins angewandt, nicht der erste Jänner  soll der Beginn sein, sondern der erste Neumond des Jahres soll die Wende einläuten. Die Zeit bis dahin gilt es zu nutzen, schließlich sollen ja konkrete Ziele definiert und der ISH mundtot gemacht werden. Die Kekse müssen aufgegessen, der Alkohol vernichtet und der Kühlschrank leergeräumt werden. Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Joghurt feiern Einzug in den Vorratsschränken und die Weinlade wird mit Kräutertee gefüllt. Neue Sportschuhe und eine allwettertaugliche Sportbekleidung angeschafft. Nun kann es losgehen!

Die ersten Tage ist der innere Schweinehund so verstört das nicht mal die kleinste Meldung von ihm kommt. Nach einer Woche versucht er das erste Mal zu motzen, er will mir weismachen, dass die Schuhe drücken. Aber ich habe vorgesorgt, Blasenpflaster sind im Erste Hilfe Kasten. Am nächsten Tag will er mir einreden, dass der Regen meiner Gesundheit schaden könnte, er hat nicht mit der versteckten Kapuze im Jackenkragen gerechnet. Daraufhin bleibt es einige Zeit ruhig. Fast wiege ich mich in Sicherheit. Da beginnt mein ISH mit einer neuen Strategie, er jammert zum Steinerweichen. Immer wieder erklärt er mir, wie schwer die Beine sind, die Fußsohlen schmerzen, das Herz aufgrund der ungewohnten Anstrengung überlastet ist, und dieser ganze Stress eh nichts bewirkt. Ich aber habe einen starken Partner, meine Sturheit! Die Zwei haben sich, zu meinem Glück, noch nicht miteinander befasst.

Der Sturkopf jubelt mit mir, wenn ich auf der Waage stehe, klopft mir auf die Schulter, wenn ich mein Trainingsprogramm beendet habe. Flüstert mir motivierende Worte ins Ohr, wenn ich aufgeben will. Klopft mir auf die Finger, wenn fette oder süße Lebensmittel in meinem Korb wandern wollen. Erstaunt verfolge ich wie diese Partnerschaft mich äußerlich und innerlich verändert. Glückshormone durchströmen meinen Körper und bringen meine Seele zum Jubilieren. Beinahe hätte ich auf meinem inneren Schweinehund vergessen, nur dieser nicht auf mich.

Er fängt mir an vorzuschwärmen wie schön am Badestrand sei, das Eis beim Italiener gut sei und es sowieso zu heiß für Sport ist. Urlaubszeit ist auch und das ist doch immer eine Zeit des Genusses gewesen. Als Verstärkung hat sich der fiese Kerl auch noch meine Familie und Freunde geholt, die ihn mit Grillfesten und Partys unterstützen. Ich gebe auf und schicke meinen Sturkopf in eine Auszeit, aber nicht ohne einen fixen Rückkehrtermin auszumachen.

Damit hat mein ISH nicht gerechnet, denn nach drei Wochen räkelt er sich faul auf der Couch, grinst mich mit seinem Schokoladeverschmierten Mund frech an und stößt mich mit der Nase auf die Prosecco Flasche. Da kommt, Gottseidank, meine Sturheit zurück, Vertrag ist eben Vertrag! Er knebelt meinen ISH, nimmt mich bei der Hand und setzt mich auf das Fahrrad. Dank der monatelangen Übung bin ich sofort wieder im Sportmodus und achte genau darauf was auf meinem Teller landet. Wochenlang lebe ich so glücklich und zufrieden meinen neuen Rhythmus, bis plötzlich mein ISH sich wiederum zurückmeldet. Diesmal hat er eine Strategie im Köcher die ich erst nach Wochen durchschaue.

Mein innerer Schweinehund hat sich maskiert! Nun treibt er mich an, weiter, höher, schneller, feuert er aus allen Rohren. Mein Erstaunen wandelt sich in Freude. Freude darüber nun einen zweiten starken Partner zu haben und folge ihn wie paralysiert. Nun ist es mein ISH der mich von der Couch vertreibt und leiste ich ihm nicht Folge, holt er sich zur Verstärkung, das schlechte Gewissen. Meine Sturheit kann mit dieser Situation nicht umgehen und vertschüsst sich. Solange bis sich mein Körper mit dem Notruf, Erschöpfung, meldet.

Da, plötzlich ist die Sturheit zurück und hat den Hausverstand an der Hand. Gemeinsam setzen wir einen Vertrag auf. Ich gestehe der Sturheit und den inneren Schweinehund einen angemessenen Anteil zu. Das schlechte Gewissen und der Hausverstand sind gemeinsam Zünglein an der Waage, aber ich setze in Abstimmung mit allen Vieren, Ziele und Zeitraum fest.

Es ist zwar manchmal mühsam die ständigen Diskussionen auszuhalten, aber damit sind Überraschungseffekte auszuschließen und mein Ego als uneingeschränkter Herrscher über meinem Körper und Geist gesichert.

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Verabredung mit ………

240_F_139718807_kcyO5mWyb6YuGifc36IJWHojNGRDPG6z Verabredung mit …..

Einmal einen ganzen Tag mit einem Menschen verbringen der dir sehr am Herzen liegt. Wäre das was für dich?

Ein wortloses Verstehen, Gedanken nehmen dieselbe Richtung, Wohlfühlen in einer Umgebung die nicht erst ausdiskutiert werden muss. Klingt gut, oder?

Das kann es gar nicht geben, höre ich dich sagen. Wie langweilig, eine andere Stimme. Aber der Kuscheleffekt hat was, flüstert eine leise Stimme. Ankommen, daheim sein, Geborgenheit, ja das will ich, kommt es von ganz hinten. Warum nicht, kenne ich zwar nicht aber mal schauen wie sich das anfühlt, poltert es von vorne.

Nun denn, gehen wir es an! Zieh deine festen Schuhe an, nimm eine Jacke und eine Wasserflasche in die Hand, schalt dein Handy aus und los geht`s. Such dir ein abgelegenes Stückchen Natur, am besten eines das du zu Fuß erreichen kannst. je länger dein Weg dorthin dauert, desto besser. Angekommen? Okay, dann setz dich mal hin und beobachte was du siehst, hörst, riechst und schmeckst. Erzähle dir selbst davon und du wirst bemerken, deine Worte gewinnen an Tiefe, wenn du sie hörst. Lass deine Worte in dich einsickern, lass ihnen Zeit sich zu entwickeln um neue Welten in dir zu entdecken. Nun bist du bereit auch deinen Tastsinn einzusetzen. Schließe die Augen und ertaste deine Umgebung, konzentriere dich was deine Finger und Füße erfühlen. Wenn du willst lege dich auf den Boden und erspüre deine Umgebung mit dem ganzen Körper. Öffne die Augen und betrachte die Welt aus der neuen Perspektive. Was nimmst du wahr? Gefällt dir diese Sicht? Bist du neugierig geworden?

Gratuliere! Du hast dich eingelassen auf eine Verabredung mit dir. Wenn es dir gefallen hat, wiederhole dein Date. Wenn nicht, versuche dem Menschen, der dir am Nächsten ist mit verständnisvollen Augen zu begegnen. Liebe und wertschätze dich und du wirst lernen dich mit deinem Stärken und Schwächen zu lieben.

 

………Dir

 

 

 

 

 

 

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Jeder Abschied ist ein kleiner Tod

20161102_100631Abschiede begleiten uns in vielfältiger Form durchs Leben und bereiten uns damit auf den endgültigen Abschied vor. Sie alle wollen zelebriert werden, erst dann hat sie auch unsere Seele verstanden.

Eine Mutter, ein Vater hat die Aufgabe ihr Kind zu stützen und zu begleiten, wenn dieses mit einem Abschied konfrontiert wird. Auch ein Umzug oder Wegzug eines Freundes, der Wechsel vom Kindergarten in die Schule bis hin zum Tod eines geliebten Menschen, sind Abschiede.

Die Gefühle wahrnehmen, benennen und akzeptieren und damit zu integrieren, hört sich leicht an, ist aber Schwerarbeit und unverzichtbar. Wenn Gefühle Schmerzen bereiten dann darf diese der Körper mit Tränen, schreien, Halt suchen, zusammenkrümmen, u.ä.m. ausdrücken, damit hilft der Körper der Seele zu verstehen. Schmerz zulassen und akzeptieren (weil er nicht zu ändern ist) hilft den Blick wieder nach vorne zu richten.

Jeder zelebrierte Abschied gibt uns Strategien mit auf den Weg um letztendlich auch schmerzhafte Abschiede zu „überleben“.

20161102_100612

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Erinnerungen sind Bilder die Gefühle wecken, die wiederum die Seele zum Klingen bringen.

20160816_053830Was macht eine Alm mit dir? Der Versuch einer Erklärung.

Begleitet mich heute in mein Land der Erinnerung. Solltet ihr ein ähnliches Land kennen, nehmt eure eigenen Bilder und ergänzt diese mit meinen. Mein Land ist diesmal die Alm auf der ich diesen Sommer verbracht habe. Erfahrungen machen wir mit unseren Sinnen, abgespeichert werden sie im emotionalen Gedächtnis und der Schlüssel dazu sind wiederum die Sinne!

Zuerst war die Freude auf etwas Neues und die Neugierde da. Die Freiheit, spontan die Idee zur Tat machen zu können, erfüllte mich mit Dankbarkeit. Der erste Blick auf meine Alm, wie die Hütte sich groß und mächtig an den Berg lehnt, vermittelte mir Sicherheit.

Die Stille, die ich beim ersten Besuch als tonlos empfand, füllte sich im Laufe des Sommers mit verschiedenen Klängen. Vom dumpfen Ton der Kuhglocken bis hin zum hellen Klingeln der Ziegenglocken, über das Muhen, Meckern, Bellen und Grunzen aus dem Tierreich, bis hin zum Rufen und Locken der Hirten waren die Morgen- und Abendstunden gefüllt. Das Lachen und Scherzen der Gäste und Mitarbeiter zog sich wie eine Symphonie durch die Tage. Nur beim genauen hinhören offenbarten sich auch die leisen Töne. Das Rauschen des Windes in den Bäumen, das Wispern der Gräser und das Rascheln der Schwarzbeeren- und Erikastauden, wenn ein Bein sich daran reibt. Von Zeit zu Zeit auch das mächtige Donnergrollen, das sich wie eine Welle über die Alm rollte.

Beinahe überfordert war meine Nase mit den vielen neuen Eindrücken. Erwartet war der leicht modrige Geruch beim ersten Besuch. Der leicht salzig, säuerliche Geruch des Käses, zuerst fremd und fast ein wenig ekelerregend, wurde im Laufe des Sommers so prägend, dass er jederzeit abrufbar ist, und mir die Alm in den Alltag bringen kann. Überrascht hat mich, dass der Eigengeruch der Kühe und Ziegen nicht intensiver war, sondern sich fast harmonisch im Bukett der Almdüfte einfügte. Den ganzen Tag über begleiteten mich die Düfte aus der Küche, aber morgens und abends entfalteten sich auch die feinen Nuancen der Blumen und Gräser.

Mein Gaumen jubelte über die unverfälschten Geschmacksexplosionen. Am Morgen gab ein Schuss Ziegenmilch dem Kaffee erst einen vollen, runden Geschmack. Die verschiedenen Säuregrade einer natürlich gereiften Buttermilch auszuprobieren, das gibt es eben nur auf einer Alm! Selbstgemachtes Joghurt schmeckt allein schon deshalb besser, weil es von mir handgerührt ist. Ganz zu schweigen vom Topfen, Butter, Schotten und der Milch in denen die Gräser der Alm zu schmecken sind. Mein Lieblingsnahrungsmittel ist und war der Gailtaler Almkäse. Vielleicht auch, weil ich diesen im Winter im Tal ebenfalls genießen, und mir damit den Geschmack der Alm auf die Zunge und ins Herz holen kann.

Die Erinnerungen sind aufgefrischt und festgehalten, nur die Frage was die Alm mit dir macht noch nicht beantwortet. Über diese Frage habe ich lange nachgedacht und in meinem Inneren die Antwort gesucht. Hektik, Stress, schlechte Nachrichten, Pflichten, Regeln und noch vieles mehr sind im Tal geblieben. Auf der Alm gibt es nur ein Leben im Hier und Jetzt. Die Sonne bestimmt den Tagesablauf, die Tiere das Tempo und die Witterung das Ausmaß an Arbeit. Kein Telefon, Computer oder Fernseher lenkt dich von deinen Bedürfnissen ab. Damit kommst du in deine Mitte und kannst aus dieser deine volle Stärke leben. Deinen Lebensrhythmus finden und diesen so lange zu leben, dass er dir in Fleisch und Blut übergeht, ist die nachhaltigste Wirkung der Alm.

Leben im Augenblick – ist meine tiefste Erkenntnis aus dem Almsommer!

 

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Atempause für die Seele

20161006_185445

Nach meiner viermonatigen Auszeit auf der Alm bin ich dabei meine Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten und als Schätze einen guten Platz in meinem Herzen zu geben.An meine körperlichen und psychischen Grenzen zu gehen und kurzfristig sogar zu überspringen hat mir meine Resilienzfähigkeit aufgezeigt. Die positive Kraft die mir die Natur und die Stille gegeben hat, klingt noch bis in alle Zellen nach.
Lebensenergie schöpfe ich aus der Erinnerung an die vielen Besuche von Freunden und Bekannten die mich besucht haben. Die Gespräche, Umarmungen und Wünsche sind in meinem emotionalen Gedächtnis gespeichert und bringen bei der Erinnerung mein Sein zum Klingen. Für Euch alle brennt diese Kerze!

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Wenn eine Tür zugeht, gehen zwei andere auf!

Hand holding old key
Hand holding old key
Mit dieser Lebensweisheit werden Menschen in unzähligen Krisensituationen gequält. Wer hat sie schon gezählt, die Türen die aufgemacht wurden oder doch verschlossen blieben?

In deiner Jugend werden dir viele Türen geöffnet bevor du anklopfen kannst. Durch manche Tür gehst du hindurch ohne zu bemerken, dass sie da ist. Bei einigen schlüpfst du ganz verstohlen durch und auf manche freust du dich, weil sich dahinter eine glänzende Zukunft abzeichnet.
Wie oft stehen wir vor der Wahl, welche der Türen mag wohl für dich die richtige sein? Wenn alle vielversprechend aussehen, du mutig eine öffnest, und dich dann fragst ob nicht hinter der anderen etwas Besseres gewartet hätte.
Schlimm sind die Zeiten in denen sich Türen hinter dir geschlossen haben, aber weit und breit keine andere Tür zu sehen ist. Diese Zeit in der Schwebe erleben viele als psychische Belastung. Genau diese Zwischenräume sind es, die für die Entwicklung der Persönlichkeit so wichtig sind. Hier hat die Seele Zeit sich das „Gefieder“ zu putzen, Nabelschau zu halten und Energie für kommende Aufgaben zu tanken. Erst wenn deine Psyche bereit ist wird sich eine Tür öffnen.
Wenn du klug bist, schließ mal alle Türen und zeig deinem Leben die lange Nase. In der Abgeschiedenheit eines Niemandslandes werden sich dir Türen zeigen, die du, in deren Vielfältigkeit nie gesehen hättest. Du hast immer die Wahl, die erstbeste Tür zu öffnen oder dir die Zeit nehmen, darauf zu warten bis sich eine von selbst auftut. Augen und Ohren offen halten und auf dein Herz hören, ist das große Geheimnis.

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Ein starker Anfang – der Widder

Der Widder und sein Hausplanet Mars sind der Beginn. (21. März – 20. April) Das astrologische Jahr startet mit viel Elan und Kraft.
Kein anderes Tierkreiszeichen hat so viel geballte Kraft in sich und kann diese explosionsmäßig einsetzen. Widdergeborene fackeln nicht lange mit Analysen und Abwägen von Pro- und Kontra Argumenten, sondern starten mit dem Projekt. Mut und Risikobereitschaft zeichnet sie aus. Als aktiver Mensch muss er/sie seine Vitalität in Bahnen lenken, Sport besonders Krafttraining ist bei Widdergeborenen sehr beliebt. Ein Widder will Sieger sein, ob beim Wettkampf oder einer Diskussion. Mit offenen Visier, jetzt und sofort ist seine Devise, wenn es um Auseinandersetzungen geht. Mit seinem Elan gibt er eine exzellente Führungsperson ab, besonders in Bereichen welche Mut, Kraft und Einsatz bedeuten, wie Polizei, Feuerwehr, Militär, Pilot und Profisportler. Langweilig wird das Zusammenleben mit einem/r Widdergeborenen nicht, spontane Aktionen stehen auf der Tagesordnung.
Das Lebensmotto eines Widders lautet: Ich bin, Ich will!
Ein Widder findet immer den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten.
Liebenswert macht einen Widder:
– dass er/sie direkt und unverblümt ist
– weil er/sie offen und ehrlich ist
– weil er/sie sportlich und begeisterungsfähig ist
– weil er/sie Zivilcourage besitzt und spontan handelt
– weil er/sie immer ein offenes Ohr für neue Ideen hat
– weil man mit ihnen „Pferde stehlen“ kann und sie humorvoll sind.
Auch wenn die Persönlichkeit eines Widders dominant im Alltag vorhanden ist, der Einfluss des Aszendenten, die Stellung der Häuser und die Planetenkonstellationen prägen den Charakter mit. Aus diesem Grund gibt es viele Ähnlichkeiten der Widdergeborenen aber jeder ist doch eine individuelle Person mit einer eigenen Persönlichkeit!

20160407_152438

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Wasser Leben Mensch

Schützende Geborgenheit
weich und anschmiegsam,
draufgängerisch und reißend,
träge fließend, dominant;
mit unbändiger Kraft und Lebenslust, in die Tiefe stürzend,
sanfter Tropfen –
wütend klatschender, peitschender Regen;
in Form gepresste Körner, zerstörend;
in kristalliner Schönheit sanft fallend,
in Luft auflösen – verdampfen,
Schweiß – kondensierte Anstrengung;
mit dicken Panzer schützend was ich liebe,
vereinen mit meinesgleichen, gemeinsam Stärke zeigen –
Wellen, Tsunami, Lawinen, Muren, Hochwasser, ewiges Eis
Macht demonstrieren;
Leben schenken, Wachstum geben,
Tränen – Herz mit Herz verbinden.20160120_10044720160120_100540

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Die Magierin und die Königin zwei ungleiche Schwestern

verspielt, kreativ, und viel Spaß ist das Leben für die Magierin
verspielt, kreativ, und viel Spaß ist das Leben für die Magierin
strukturiert, klar und streng regiert die Königin.
strukturiert, klar und streng regiert die Königin.

Die nachfolgende Geschichte soll aufzeigen wie Persönlichkeitsanteile in uns, mit Kooperation ein erfolgreiches Leben gestalten können.
Die zwei Schwestern, Königin und Magierin, wurden von ihrem Vater zur Verwaltung des Königreiches zu gleichen Teilen eingesetzt. Sie bewohnten zusammen das große Schloss, die Königin im Dachgeschoss und die Magierin hatte das Erdgeschoss inne.
Die Königin genoss ihr geruhsames Leben in der Abgeschiedenheit. Von ihren Wohnräumen aus hatte sie eine ausgezeichnete Übersicht und konnte strukturiert das Land und die Untertanen dirigieren. Sie war sehr zielstrebig und plante den wirtschaftlichen Aufstieg des Königreiches. Für jedes Problem hatte sie eine Lösung.
Die Magierin vertrieb sich die Zeit lieber mit, tanzen, singen, malen und singen. Nur die Tatsache, niemanden zum Blödeln zu haben, war ein Wermutstropfen in ihrem Leben. Das Personal wurde von ihrer Schwester ausgesucht und war deshalb auch genauso stocksteif wie diese. Sogar die Tiere des Schlosses verhielten sich distanziert gegenüber der Magierin.
Jeden Mittwoch speisten die Schwestern zusammen, um dabei über die Agenden des Königreiches zu sprechen. Für die Magierin war dies eine Tortur, sie durfte weder die Suppe schlürfen noch die Füße auf den Tisch legen. Wenn sie versuchte einen Witz zu erzählen, ermahnte die Königin sie etwas ernsthafter die Aufgaben zu erledigen.
Eines Tages reichte es der Magierin, sie stürmte in die Räumlichkeiten ihrer Schwester und gab ihren Frust Ausdruck. Mit sachlicher Distanz hörte die Königin ihrer Schwester zu, und wurde ob der leidenschaftlichen Argumente, dass zum Leben auch Spiel, Spaß und Freude gehören, nachdenklich. Sie nahm ihre Schwester in den Arm und fragte wie sie sich den die Gestaltung ihres Lebens vorstellen könnte. Da sprudelte es aus der Magierin nur so heraus, ich möchte das du mit mir lachst, Purzelbäume schlägst, barfuß über die Wiese rennst, um Mitternacht im Schlossteich ein Bad nimmst. Hier unterbrach sie die Königin und fragte: „und wer sagt dann unseren Untertanen was getan werden muss?“ Daraufhin wurde die Magierin still und nachdenklich um dann plötzlich aufzuspringen und zu rufen: „Können wir nicht abwechselnd unser Reich regieren? Einmal sollst du klar und strukturiert die Anweisungen geben, und dann mit mir über die Wiese tanzen.“ Weil die Magierin dies mit so viel Esprit und Charme vorbrachte, konnte die Königin sich diesen Argumenten nicht verschließen und machte den Kompromiss, diese Konstellation versuchsweise einige Wochen zu testen.
Insgeheim war sie doch froh die schwere Bürde, regieren und funktionieren zu müssen, auch mal abgeben zu dürfen. Bereits nach zwei Wochen bemerkten Beide einen Unterschied zu ihrem früheren Leben. Die Königin hatte immer öfter ein Lächeln auf den Lippen und nahm sich die Zeit die Sorgen und Nöte ihres Volkes anzuhören. Die Magierin konnte inzwischen auch mal stillsitzen und sich mit den Problemen des Landes befassen um dann der Königin einen kreativen Ausweg vorzuschlagen.
Durch diese enge Zusammenarbeit der Beiden gelangen alle Geschäfte gut und der Staat wurde größer und reicher als je zuvor.

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter

Als das Selbst seinen Wert fand

Als das Selbst seinen Wert fand

Als das Selbst seinen Wert fand

 

Es war einmal ein graues unscheinbares Wesen, Selbst wurde es gerufen. Für alles Unangenehme wurde das Selbst eingesetzt. Arbeit die sofort erledigt werden musste, landete beim Selbst. Überall wo zusätzliche Arme und Beine gebraucht wurden, erschallte der Ruf nach dem Selbst.

Sobald alles erledigt war, rühmten sich alle, wie gut sie diese Herausforderung wieder geschafft hatten. Die Hilfe des Selbst hat niemand wahrgenommen. Darüber kränkte sich das Selbst sehr und schlich leise von dannen. Es ging auf Wanderschaft, mit der Hoffnung im Herzen, seinesgleichen zu finden. So sehr es sich auch bemühte, es fand kein anderes Selbst. Es erkannte, das andere Selbst auch unsichtbar sind.

Da es aber schon mal unterwegs war, wollte es sich in der Welt umsehen. Eines Tages hörte es aus der Ferne ein herzerweichendes Schluchzen. Neugierig geworden, machte es sich auf die Suche nach dem Ursprung dieses Geräusches. Plötzlich stand sie vor einem riesenhaften Wesen. Das Selbst legte den Kopf in den Nacken um an der Gestalt hinauf zu sehen. Zwei Sturzbäche schossen an dem Ding herunter und bildeten am Boden bereits einen kleinen See. Das Selbst stupste unerschrocken dieses Etwas an. „Wer kitzelt mich an meinem großen Zeh?“ hörte es eine grollende Stimme. „Ich bin es, das Selbst“ antwortete es unerschrocken. Das Riesenwesen bewegte sich dem Boden entgegen, und nahm das Ding mit der piepsenden Stimme, in Augenschein.

„Wer bist denn du?“ fragten beide gleichzeitig. Das kleine, graue unscheinbare Wesen erklärte, was es mit dem Selbst auf sich hatte. Danach berichtete die riesenhafte Gestalt, dass er der Wert sei. Weil er aber schon so groß ist, kann sich niemand mehr seine Gesellschaft leisten, deshalb sei er so traurig. Wenn wir Beide schon traurig und allein sind können wir dies auch zusammen tun, beschlossen sie spontan. Damit sie auf Augenhöhe kommunizieren können, nahm der Wert das Selbst Huckepack, und so gingen die Zwei seitdem gemeinsam durch die Welt. Durch die Aufmerksamkeit des Wertes wuchs das Selbst, seine Statur wurde kräftiger und die Stimme gewann an Kraft. Der Wert wiederum, erhielt von so viel Aufmerksamkeit, seinen Glanz zurück, und achtete in Zukunft darauf, achtsam mit anderen Wesen umzugehen.

Mit Freunden teilen...Share on FacebookShare on Google+Email this to someoneTweet about this on Twitter